Informationen
Die Bundeskanzlei hat im Oktober 2025 in Eigenregie die Praxis bei der Bescheinigung von Unterschriften für Initiativen und Referenden geändert. Neu werden Unterschriften systematisch gestrichen, wenn Vor- und Nachnamen «von gleicher Hand» eingetragen wurden.
Trägt eine Person auf derselben Unterschriftenliste neben ihrem eigenen auch den Vor- und Nachnamen einer anderen Person ein, wird eine der beiden Unterschriften gestrichen – auch wenn beide eigenhändig unterschrieben haben!
Die neue Praxis der Bundeskanzlei trifft vor allem ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen und erschwert ihnen die Ausübung ihrer politischen Rechte. Das geht uns alle an: Denn niemand weiss, ob wir im Alter, nach einer Krankheit oder einem Unfall selbst einmal auf Unterstützung angewiesen sind.
Solange die rechtlichen Grundlagen sowie die Auswirkungen dieser Praxisänderung nicht geklärt sind, fordern wir, dass jede Unterschrift zählt!
-
Rebecca Dürr kämpft dafür, dass ihre Stimme zählt
-
Pesche will seine politischen Rechte wahrnehmen können
-
Erika fordert: Entscheid rückgängig machen
-
Die Kommission zieht einen Schlussstrich. Wir nicht.
-
Streichungen wegen Unterschriften-Bschiss
-
Warum die Unterschrift von Paul H. (86) plötzlich nicht mehr zählt